Skireise Japan mit Schweizer Bergführer

Diese Skitourenreise ist ein Powder – Erlebnis in einer eigenen Dimension: In meterhoch eingeschneiten Birkenwäldern finden wir feinsten Japow – japanischen Pulverschnee und ein besonderes Skiabenteuer.

Technik
Ausdauer
Zu den Daten und zur Anmeldung

Japan – Hakuba & Hokkaido

Vergiss alles, was du bisher über Tiefschnee zu wissen glaubtest.
In Japan erlebst du Powder in einer eigenen Dimension. Feinster Schneestaub, federleicht und oft meterhoch. Der legendäre Japow verwandelt jeden Winter die Bergwelten rund um Hakuba und Hokkaido in einen der spektakulärsten Spielplätze für Freerider:innen und Skitourengeher:innen weltweit.

Hier treffen konstante Schneefälle auf vielfältiges Gelände: weite Hänge, lichte Birkenwälder, verspielte Lines und eindrückliche Vulkanlandschaften. Wo es die Bedingungen erlauben, bewegen wir uns sogar auf und in aktiven Vulkanregionen – ein Erlebnis, das in dieser Form einzigartig ist.

Doch diese Reise geht weit über das Skifahren hinaus. Zwischen tief verschneiten Wäldern und endlosen Abfahrten öffnet sich eine Kultur, die Gegensätze harmonisch verbindet: pulsierende Städte, aussergewöhnliche Kulinarik und die wohltuende Ruhe traditioneller Onsen. Die heissen Quellen sind der perfekte Ort, um Körper und Geist nach intensiven Tagen im Schnee zu regenerieren.

Diese Reise ist kein klassischer Ski-Trip.
Sie ist eine Entdeckungsreise. Bergschaft in Japan bedeutet: gemeinsam unterwegs sein, tief eintauchen und Erlebnisse schaffen, die lange nachwirken. Im Schnee, in der Kultur und in der Gemeinschaft.

  • Ablauf und Reise

    • Tag 1 – Flug nach Japan

      Gemeinsamer Treffpunkt in Zürich. Von dort starten wir zu unserem rund 12-stündigen Flug nach Fernost. Genug Zeit, um sich einzustimmen, zu lesen oder Filme zu schauen.

    • Tag 2 – Ankunft in Tokyo und Weiterreise nach Nagano

      Am Vormittag landen wir in der japanischen Hauptstadt und tauchen direkt in den lebhaften Rhythmus Tokyos ein. Mit dem Zug gelangen wir via einmaligem Umsteigen nach Nagano und anschliessend mit dem Mietbus ins Hakuba Valley zu unserem Hotel.

    • Tag 3–6 – Hakuba: Powdertage zwischen Onsen und japanischer Küche

      Vier volle Tage widmen wir uns Freeride und kurzen Skitouren mit Liftunterstützung. Je nach Bedingungen halten wir uns in Gebieten wie Goryu, Hakuba47, Happo-one, Iwatake, Tsugaike Kogen, Norikura oder Cortina auf. Dank unseres Fahrzeugs bleiben wir flexibel und können rasch dorthin wechseln, wo die Verhältnisse am besten sind.
      Bei Schneefall geht es in die Wälder, bei Sonnenschein in die höheren Regionen mit ihren bekannten Abfahrten. Abends entspannen wir im Onsen und geniessen feine japanische Gerichte in lokalen Restaurants.

    • Tag 7 – Reisetag nach Hokkaido

      Nach dem Frühstück Rückfahrt nach Nagano. Mit Zug und Bus erreichen wir den Flughafen Matsumoto und fliegen direkt auf die Nordinsel Hokkaido. Von Chitose bringt uns ein weiterer Mietbus am Abend nach Niseko ins Hotel.

    • Tag 8–12 – Niseko: Neuschnee ohne Ende und Hokkaido-Erlebnisse

      Fünf Nächte bleiben wir in Japans berühmtestem Skigebiet und wählen täglich die besten Ziele in Niseko United, Rusutsu, Kiroro und weiteren Regionen. Bei gutem Wetter besteigen wir einen oder zwei der eindrucksvollen Vulkane. An Schneetagen warten unzählige Variantenabfahrten in Birken- und Erlenwäldern – legendärer „Sushi-Powder“.
      Dazu kommen entspannende Thermalbäder und kulinarische Höhepunkte: frischer Fisch und Meeresfrüchte, vegetarische Optionen sowie vielseitige Fleischgerichte. Am späten Nachmittag des 12. Tages Rückfahrt nach Chitose und Übernachtung im Flughafenhotel.

    • Tag 13–14 – Tokyo: Faszinierende Megametropole

      Tokyo verbindet ultramoderne Architektur mit Tradition, schrille Viertel mit ruhigen Schreinen. Mit einer englischsprachigen Reiseleitung entdecken wir am späten Nachmittag/Abend des 13. Tages sowie am 14. Tag wichtige Wahrzeichen, lebendige Bezirke und die enorme kulinarische Vielfalt der Stadt. Ziel ist es, Tokyos urbane Seite intensiv zu erleben – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

    • Tag 15 – Rückflug in die Schweiz

      Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich, wo wir am frühen Abend landen. Perfekt, um die Erinnerungen dieser Reise noch einmal Revue passieren zu lassen.

    • Hinweis zur Flexibilität

      Der japanische Winter bringt viel Schneefall – ideal für uns, verlangt aber spontane Planung. Wir entscheiden jeden Morgen neu, welches Programm optimal ist. Variantenfahren ist fast immer möglich, während die tatsächlichen Routen unserer Touren stets den aktuellen Schnee- und Wetterbedingungen angepasst werden.

  • Kultur, Küche und spezielle Erlebnisse

    Onsen – Wärme, Ruhe und Regeneration

    Nach kalten Powdertagen tauchen wir ein in Japans heisse Quellen. Die Onsen sind weit mehr als Wellness – sie sind ein Ritual. Umgeben von Schnee, Dampf und Stille lösen sich Müdigkeit und Anspannung, während Körper und Geist zur Ruhe kommen. Ein Moment tiefer Entschleunigung, der zum festen Bestandteil jeder Winterreise nach Japan gehört.

    Essen – Geschmackserlebnisse nach Schneetagen

    Die japanische Küche ist so präzise wie ein perfekter Turn im Powder. Frisch, saisonal und voller Tiefe. Ob dampfende Ramen, herzhafte Currys, zarte Soba-Nudeln oder frisch gegrilltes Yakiniku – jede Mahlzeit erzählt ihre eigene Geschichte. Essen ist hier nicht nur Nahrung, sondern Kultur, Gastfreundschaft und Gemeinschaft am Tisch.

    Ramen

    Ramen ist weit mehr als nur eine Suppe – es ist eines der Herzstücke der japanischen Esskultur. In einer tiefen Schale treffen handgezogene oder frisch gefertigte Nudeln auf eine aromatische Brühe, die stundenlang gekocht wurde. Je nach Region und Stil kann sie auf Miso, Soja, Salz oder Schweineknochen basieren und reicht von leicht und klar bis kräftig und cremig.

    Serviert wird Ramen meist mit sorgfältig ausgewählten Beilagen: zarte Scheiben von geschmortem Schweinefleisch, Frühlingszwiebeln, Bambussprossen, Nori-Algen, ein mariniertes Ei oder Meeresfrüchte. Jede Schale erzählt ihre eigene Geschichte – geprägt von lokalen Zutaten, Traditionen und der Handschrift des Kochs.

    Gerade nach einem langen Tag im Schnee ist Ramen Seelenwärme in flüssiger Form: nahrhaft, intensiv und wohltuend zugleich.

    Kultur & Religion – Begegnung mit einer anderen Welt

    Japan verbindet Moderne und Tradition wie kaum ein anderes Land. Wir begegnen shintoistischen Schreinen, buddhistischen Tempeln und jahrhundertealten Bräuchen, die den Alltag prägen. Der respektvolle Umgang mit Natur, Bergen und Schnee ist überall spürbar – und gibt unserer Reise eine besondere Tiefe über das Skifahren hinaus.

  • Warum Japow? - Klima und Wetter

    Das Winterklima Japans ist ein Geschenk für alle, die Tiefschnee lieben. Besonders auf Hokkaido treffen kalte sibirische Luftmassen auf feuchte Meeresluft – die perfekte Kombination für häufige, intensive Schneefälle. Das Resultat ist der legendäre Japow: extrem leicht, locker und tief, der sich oft über Tage hinweg immer wieder erneuert.

    Fürs Skifahren bedeutet das regelmässig frische Bedingungen, selbst mehrere Tage nach dem letzten Schneesturm. Gleichzeitig bleibt das Wetter dynamisch: Nebel, Schneefall und Wind wechseln sich mit klaren Momenten ab und verlangen Flexibilität in der Routenwahl. Wer sich darauf einlässt, wird mit unvergleichlichen Powdertagen, grosszügigem Auftrieb und spielerischem Gelände belohnt.

    In den Bergen bleibt der Schnee dank tiefer Temperaturen lange kalt und trocken – ideale Voraussetzungen für Freeride und Skitouren abseits präparierter Pisten.

  • Unterkünfte

    Wir übernachten in klassischen, landestypischen Hotels und Gästehäusern, die den Charakter Japans widerspiegeln. Die Unterkünfte verbinden schlichte, traditionelle Architektur mit modernem Komfort und einer ruhigen, respektvollen Atmosphäre. Sie schlafen in komfortablen Doppelzimmern mit eigener Dusche und WC.

    So erleben wir nicht nur Japans Winter draussen in den Bergen, sondern auch seine Gastfreundschaft und Lebensart in unseren Unterkünften.

  • Geografie, Orte und Städte

    Ein Überblick

    Japan erstreckt sich als langgezogener Inselbogen von Nord nach Süd und bietet dadurch sehr unterschiedliche Wintersportwelten. Das Skifahren konzentriert sich vor allem auf die nördlichen und zentralen Inseln.

    Hokkaido im Norden ist das Powder-Mekka des Landes mit kaltem, trockenem Schnee und enormen Niederschlägen. Hier liegen bekannte Regionen wie Niseko und Furano, die für tiefen Schnee, weite Hänge und vulkanische Landschaften berühmt sind.

    Auf Honshu, der Hauptinsel, befinden sich die Japanischen Alpen mit bekannten Gebieten wie Hakuba und Nagano – ideal für Skitouren, Freeride und abwechslungsreiches, alpines Gelände.

    Weiter südlich auf Shikoku und Kyushu spielt Skifahren nur eine Nebenrolle, da das Klima deutlich milder ist. Für Wintersportler:innen bedeutet das: Je weiter nördlich, desto tiefer der Schnee und desto grösser das Abenteuer.

    Honshu – die Hauptinsel

    Tokio fühlt sich an wie ein Blick in die Zukunft. Endlose U-Bahn-Netze, vollautomatische Läden, grelle Neonfassaden und Kreuzungen, über die gleichzeitig tausende Menschen strömen. Zwischen den Hochhäusern verstecken sich winzige Bars, Shinto-Schreine und stille Gärten, in denen die Zeit stehen bleibt. Besonders überraschend sind die kleinen Izakayas, Automatenrestaurants und nächtlichen Märkte, in denen man rund um die Uhr essen kann. Tokio ist laut, schnell und faszinierend – ein radikaler Kontrast zur alpinen Ruhe, die uns später in den Bergen erwartet.

    Hakuba ist ein echtes Paradies für Freeride und Freetouring in den japanischen Alpen. Tiefgründiger, leichter Powder trifft auf weitläufiges Backcountry-Gelände mit unzähligen Abfahrtsmöglichkeiten – von offenen Bowls bis zu atmosphärischen Waldlines. Dank guter Infrastruktur, Liften, Backcountry-Gates und gut erreichbaren Aufstiegen lassen sich Touren elegant und effizient kombinieren, während alpine Gipfel wie Shirouma oder Happo-One spektakuläre Panoramen bieten. In Hakuba verschmelzen Abenteuer, Powderskiing und Skitouren zu einem einzigartigen Bergerlebnis.

    Nagano liegt neben Hakuba auf der Hauptinsel Honshu und ist eine der bedeutendsten Bergregionen Japans. Die Gegend ist geprägt von hohen Gipfeln, tiefen Tälern und einer langen Wintersporttradition, die 1998 mit den Olympischen Winterspielen international sichtbar wurde. Neben dem Skifahren begegnen wir hier einer stark verwurzelten Berg- und Tempelkultur, heissen Onsen und einer authentischen, regionalen Küche.

    Hokkaido – nördlichste Insel

    Hokkaido zählt zu den weltweit herausragenden Destinationen für Freeride und Freetouring. Die nördlichste Insel Japans begeistert mit extrem trockenem, tiefem Powder und riesigen, unberührten Backcountry-Gebieten. Das Gelände reicht von sanften Vulkanflanken bis zu steilen Couloirs und eröffnet unzählige Linien sowie lange, alpine Abfahrten. Mit gut erschlossenen Skigebieten, Backcountry-Zugängen, wohltuenden heissen Onsen und unkomplizierter Logistik lassen sich Touren entspannt planen, während Gipfel wie Asahidake oder Yotei-zan eine eindrückliche, wilde Kulisse bilden.

    Sapporo, die Inselhauptstadt von Hokkaido, ist ein Mekka für Feinschmecker. Berühmt sind die original Sapporo-Ramen in würziger Miso-Brühe. Zudem besuchen wir eine lokale Brauerei und geniessen zum Abschluss der Reise ein gemeinsames Yakiniku-Abendessen, bei dem mariniertes Lamm direkt am Tisch gegrillt wird.

    Furano liegt mitten auf Hokkaido. Hier erleben wir eine kreativere Seite Japans. Besonders bekannt ist das japanische Curry: eine dicke, aromatische Sauce, die sich deutlich von indischen Varianten unterscheidet.

    Niseko liegt im Südwesten von Hokkaido am Fusse des vulkanischen Mount Yōtei und gilt als Zentrum der japanischen Schneekultur mit aussergewöhnlich hohen Schneemengen. Die Region verbindet weite Powderhänge, lichter Birkenwald und heisse Onsen in unmittelbarer Nähe. Kulinarisch erwartet uns eine lebendige Mischung aus Meeresküche und traditionellen Gerichten – von herzhaften Spezialitäten bis zu feinen Nudelvariationen.

     

  • Anforderungen

    • Solide Skitourentechnik
    • Sichere Abfahrtstechnik im freien Gelände und in verschiedensten Schneearten
    • Kondition für Touren mit rund 1000 Höhenmetern Aufstieg
    • Ausdauer für Abfahrten von insgesamt 3000 Höhenmetern – auch in schwerem oder wechselndem Schnee
    • Routinierte Splitboarder:innen sind willkommen
  • Preis und Leistungen

    • CHF 5600.- für die gesamte Reise ab 4 Teilnehmer:innen
    • 500 CHF fallen zusätzlich an bei weniger als 4 Teilnehmer:innen
    • Kleingruppe bis maximal 6 Gästen pro Bergführer

     

    Inklusive:

    • Hotel Übernachtung
      • 5 Nächte in Hakuba in einem gemütlichen Hotel im Doppelzimmer mit DU/WC und Frühstück
      • 5 Nächte in Niseko in einem modernen Hotel im Doppelzimmer mit DU/WC und Frühstück
      • 1 Nacht in Sapporo in einem Hotel im Doppelzimmer mit DU/WC und Frühstück
      • 2 Nächte in Tokyo in einem Hotel im Doppelzimmer mit DU/WC und Frühstück
    • Alle Transfers ab Nagano und Sapporo erfolgen mit einem Mietbus
    • Alle Fahrten unterwegs mit Zug und U-Bahn
    • Privater Shuttle-Transfer zum und vom Hotel in Tokyo
    •  Stadtführung in Tokyo

    Exklusive:

    • An- und Abreise zum Flughafen
    • Flug Zürich – Tokyo und Sapporo – Tokyo – Zürich (ab CHF 1200.–)
    • Flug Matsumoto – Sapporo (ab CHF 150.–)
    • Fluggepäck inkl. Skisack und Handgepäck
    • Alle Mittag- und Abendessen sowie Getränke (ca. CHF 50.– pro Tag)
    • Tageskarten für Skilifte (ca. CHF 45.– pro Tag)
    • Eintritte für Bäder und Sehenswürdigkeiten
    • Einzelzimmerzuschlag (sofern Zimmeraufteilung möglich)
    • Reiserücktrittsversicherung

    Annullationskosten:

    • Da wir hohe Fixkosten haben gelten für diese Reise spezielle Annullationskosten. Es empfiehlt sich eine Reiseversicherung.
      • Abmeldung bis 180 Tage vor Reisebeginn: CHF 1500.-
      • Abmeldung bis 60 Tage vor Reisebeginn: 80 % des Reisepreises
      • Abmeldung 59 bis 0 Tage vor Reisebeginn: voller Reisepreis
  • Material und Ausrüstung

    Skiausrüstung

    Bewährt haben sich Freeride- oder Tourenski mit mindestens 100 mm Mittelbreite und in Körperlänge. Der Schnee ist oft sehr locker, und selbst auf moderaten Hängen bieten breite Ski mehr Stabilität und Auftrieb.

    Lawinenairbag – Mitnahme im Flugzeug

    Die Mitnahme eines Airbags ist erlaubt, unterliegt jedoch besonderen Bestimmungen und muss am Check-in angemeldet werden.

    Wir haben für euch eine detaillierte Material bzw. Packliste erstellt.

     

Bergschaft-Touren und -Kurse werden standardmässig auf Deutsch durchgeführt. Unsere Bergführer:innen sprechen jedoch gut Englisch, und oft auch viele Teilnehmende. Wenn du Englisch sprichst, bist du selbstverständlich herzlich willkommen. Je nach Tour lohnt es sich, vorab bei uns nachzufragen, ob sich der Guide und die Gruppe auf Englisch wohlfühlen.

Bei Fragen kannst du dich gerne an uns wenden, am besten gleich über das Kontaktformular.

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Nächste Highlights

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Infos zu Ausdauer und Technik

Hier findest du die Einteilung unserer Touren als Richtlinie. Wenn du unsicher bist, welche Stufe zu dir passt, melde dich gerne – wir helfen dir weiter!

Technik

Technik 1 - für Einsteigende

Leichte Touren, geeignet für Einsteiger:innen. Das Gelände ist einfach und gemässigt. Es sind keine alpinistischen Vorkenntnisse nötig.

Skitouren: Sicheres Skifahren auf der schwarzen Piste im Skigebiet. Keine Vorkenntnisse im Skitourengehen nötig.

Technik 2 - Gemütliche Touren

Einfache bis leicht anspruchsvolle Touren mit kurzen, steileren Abschnitten, die wir gemeinsam und mit Coaching meistern. Du bist nach einem Grund- oder Schnupperkurs bereit für diese Stufe.

Skitouren: Erste Offpiste Erfahrungen bis ca. 30° Hangneigung. Du beherrschst die Grundtechniken des Skitourens und erste Spitzkehrenerfahrungen.

Technik 3 - Mittlere Touren

Mittelschwere Touren mit kurzen, technischen Abschnitten, die mit etwas Vorkenntnissen gut machbar sind. Du hast bereits einige Touren gemacht und fühlst dich sicher mit deinem Material und deiner Technik.

Skitouren: Du bist sicher im Offpiste-Gelände bis ca. 35° Hangneigung und beherrschst Spitzkehren in verschiedenem Gelände. 

Technik 4 - Erste grosse Touren

Anspruchsvolle Touren, mit längeren, steileren Passagen, die eine gute Routine und Können erfordern. Wir sichern diese Abschnitte mit Seil und coachen dich durch schwierige Stellen. Geeignet für Abenteuerlustige mit solider Grundausbildung.

Skitouren: Sicheres Fahren in steilem Offpiste-Gelände (bis ca. 40°), solide Spitzkehren-Technik. Erste Erfahrung mit Seilmanövern, wie Anseilen am Gletscher und Abseilen.

Technik 5 - Grosse Touren

Sehr anspruchsvolle Touren, mit technischen Passagen, die eine gute Routine und Können erfordern. Diese werden gesichert, jedoch ist flüssiges, zügiges Vorankommen erforderlich. Für Geübte mit viel Erfahrung und Abenteuerlust.

Skitouren: Du bist ein sehr sicherer Skifahrer:in im steilen, ungesicherten Gelände. Du beherrschst Spitzkehren unter schwierigen Bedingungen und hast Erfahrung mit Seilmanövern und Gletscherausrüstung.

Ausdauer

Ausdauer 1 - Leichte Touren

Leichte Touren mit viel Zeit zum Pausieren und Geniessen.

  • Höhenmeter: ca. 500 - 800 Hm pro Tag, 
  • Tempo: ca. 250 - 300 Hm / h.
Ausdauer 2 - Gemütliche Touren

“Normale” Tour in gemütlichem Tempo mit jeweils 800 - 1000 Höhenmetern pro Tag, ~300 hm / h.

Ausdauer 3 - Mittlere Touren

Längere Touren in gleichmässigem, flüssigem Tempo. Hier ist eine solide Grundfitness gefragt.

  • Höhenmeter: ca. 1200 Hm pro Tag
  • Tempo: ca. 350 Hm / h.
Ausdauer 4 - Erste grosse Touren

Lange und fordernde Touren mit zügigem, aber konstantem Tempo. Ideal für sportlich Aktive.

  • Höhenmeter: bis 1500 Hm pro Tag
  • Tempo: ca. 350 Hm / h.
Ausdauer 5 - Grosse Touren

Sehr lange Touren mit mehr als 1500 Höhenmetern pro Tag. Erfordert sehr gute Kondition und Durchhaltevermögen.

  • Höhenmeter: 1500 Hm + pro Tag
  • Tempo: ca. 400 Hm / h.

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