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Klettern: Dein Weg in die Vertikale am Fels mit Schweizer Bergführer
Tausche Plastikgriffe gegen rauen Fels und spüre die Sonne auf der Haut. Beim Klettern und Sportklettern outdoor erlebst du die Natur aus einer völlig neuen Perspektive. Ob du deine ersten Züge am Felsen machst, das sichere Vorstiegsklettern lernen willst oder von luftigen Mehrseillängen träumst – unsere Bergführer:innen begleiten dich. Wir vermitteln dir fundierte Klettertechnik, solides Sicherheitswissen und das nötige Vertrauen, damit du dich voll und ganz auf deinen Flow in der Vertikalen konzentrieren kannst.

Klettern Kurs Übersicht
Die Grundkurse sind für Einsteiger:innen und brauchen keine bis wenig Vorkenntnisse. Die Anwendungskurse sind aufbauend und brauchen dementsprechend Vorkenntnisse (siehe jeweils die Kursbeschreibung).
Grundkurse
Grundkurs KlettergartenKlettertage TessinTechnik IndoorTechnik OutdoorMental und SturztrainingGrundkurs Mehrseillängen KletternGratklettern in alpinem GeländeGrundkurs Clean- und Rissklettern
Anwendungskurse
Vertiefungskurs + Refresher MehrseillängenClean- und RisskletternAnwendungstouren
SalbitMotörheadPiz BadileKletterreisen
SardinienCalanquesClean- und Kletterreise Dolomiten + TradFiltere und Suche nach deiner Wunschtour!
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Technik
Ausdauer
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Klettertour | Piz Badile Nordkante mit Bergführer
Die Nordkante am Piz Badile ist ein alpiner Klassiker par excellence – 1000 Meter feinster Granit, genussvolle Kletterei in einer perfekten Linie und ein Erlebnis, das in keinem Kletterleben ausgelassen werden darf!TechnikAusdauer16. - 18. Juli 2027, Freitag - Sonntag, 3 Tage13. - 15. August 2027, Freitag - Sonntag, 3 TagePiz Badile, Graubünden
Klettertour | Salbit Südgrat mit Bergführer
Kletterklassiker im besten Urner Granit im 5. Grad – mit Panorama-Garantie!TechnikAusdauerWochenende vom 24. - 25. Juli 202727. - 28. August 2027, Freitag - Samstag, 2 TageSalbit Südgrat
Kletterreise Chamonix | Aiguilles Rouges | Mont Blanc
Klettern in herrlichem rotem Granit im geschichtsträchtigen Kletterparadies Chamonix und Aiguilles Rouges!TechnikAusdauer1. - 5. September 2027, Mittwoch - Sonntag, 5 TageChamonix
Grundkurs Felsklettern Jura | Einführung und Anwendung im Klettergarten mit Bergführer
Lerne bei uns das Sportklettern am Felsen und lass dich begeistern! Wir vermitteln dir in zwei Tagen das nötige Wissen, damit du selbstständig und sicher in einem Klettergarten klettern kannst.TechnikAusdauerTäglich, Datum auf AnfrageJura
Vertiefungskurs Mehrseillängen Jura | Refresher und Anwendungstour mit Bergführer
Sicherheit, Routine und Spass in der Vertikalen. Du festigst dein Wissen und wirst selbstständig im Mehrseillängenklettern!TechnikAusdauerTäglich, Datum auf AnfrageJura
Grundkurs Clean- und Tradklettern Unterwallis | Ausbildung- und Anwendungstage mit Bergführer
Tauche ein in die Ursprünglichkeit des Kletterns und wage den Schritt in die alpinen Mehrseillängen! Entdecke das Tradklettern von Grund auf und lerne, sicher und sauber ohne Bohrhaken zu klettern.TechnikAusdauerTäglich, Datum auf AnfrageUnterwallis
Kraxeltour Arête du Faucon | Le Paradis mit Bergführer
Im Berner Jura finden wir am Freitag bei herrlichem Wetter eine sehr schöne Kraxeltour für den Saisonsauftakt.TechnikAusdauerTäglich, Datum auf AnfrageCleanclimbing | Rissklettercoaching Göscheneralp mit Bergführer
Rissklettern, mobile Sicherungen legen und solides Trad-Handwerk – Katapultiere dich aufs Nächste Level im Cleanclimbing!TechnikAusdauerTäglich, Datum auf AnfrageGöscheneralp
Klettern Mehrseillängenkurs & Yoga im Tessin
Klettern und Mehrseillängen erleben und erlernen. Bewegung, Fokus und Balance mit Yoga verbinden.TechnikAusdauerTäglich, Datum auf AnfrageTessin, Tegna
Mehrseillängen Coaching Pfriendler | Sustenpass
Vertiefe deine Mehrseillängen-Kompetenzen am griffigen Gneis des Pfriendlers und gewinne mehr Sicherheit, Effizienz und Selbstvertrauen für eigene Touren.TechnikAusdauerTäglich, Datum auf AnfrageKlettertour Dent de Broc mit Bergführer | Überschreitung des Westgrats
Die Dent de Broc zählt zu den markantesten Gipfeln der Freiburger Voralpen und bietet eine überraschend alpine Unternehmung mit eindücklichen Tiefblicken, spannender Gratkletterei und einer grandiosen Aussicht über das Greyerzerland.TechnikAusdauerTäglich, Datum auf AnfrageDent de Broc, Freiburg
Schafbergkante | Alpine Klettertour im Säntismassiv mit Bergführer
Abwechslungsreiche Klettertour in griffigem, scharfem Kalk: Klettern, Kraxeln und Abseilen.TechnikAusdauerTäglich, Datum auf AnfrageSchafberg, St. Gallen
Cleanclimbing Pfalz | Rissklettern mit Bergführer
Rissklettern, mobile Sicherungen legen und solides Trad-Handwerk – lerne mit uns die Kunst des Cleanclimbings an den bekannten Sandsteintürmen in der Pfalz!TechnikAusdauerTäglich, Datum auf AnfragePfalz, Deutschland
Hochtour | Überschreitung vom Calanda mit Bergführer
Einsame und leichte Kraxel- Bergtour auf den Hausberg von Chur. Verlassene Pfade und hübsche Kraxelstellen warten auf uns!TechnikAusdauerTäglich, Datum auf AnfrageCalanda
Überschreitung der Lobhörner mit Bergführer:in
Coole Kraxeltour mit grandiosem Ambiente vor Eiger-Mönch-Jungfrau!TechnikAusdauerTäglich, Datum auf Anfrage- Lade mehr Angebote!
Mögliche Private Touren mit uns:
Impressionen vom Felsklettern – rauer Fels, Sonne und der perfekte Flow
Noch an anderen Touren interessiert?
Schau ins komplette AngebotNicht's dabei das dir passt?
Bist du lieber in deiner eigenen Gruppe unterwegs? Buche eine private Tour mit uns und geniesse und profitiere von unseren Profis am Berg.
Hier beantworten wir einige eurer Fragezeichen rund ums Klettern ? ¿
Allgemein
Was für Kletterarten gibt es?
Verbreitete Formen des Kletterns sind Sportklettern in der Halle oder am Felsen, Alpinklettern oder Mehrseillängenklettern und Bouldern. Spezielle Formen des Kletterns sind Eisklettern, Deep Water Soloing und die immer beliebtere Variante der Klettersteige. Extreme Formen des Kletterns sind Free Solo Klettern, Speed Klettern, Bigwall Klettern und Mixed Klettern.
Hier findest du eine schöne Beschreibung der verschiedenen Spielformen des Kletterns.
Was versteht man unter Sportklettern?
Sportklettern ist klettern mit Seil an gut eingerichteten Routen. Sportkletterrouten haben nur eine Seillänge, sind also 15-40m hoch. Dies kann man draussen und drinnen in all den neuen Kletterhallen ausüben.
Was ist der Unterschied zwischen Klettern und Bouldern?
Bouldern ist streng genommen eine Form des Kletterns. Nämlich jenes an Blöcken auf Absprunghöhe, also typischerweise ein paar wenige Meter hoch. Oft wird jedoch Klettern als Seilklettern, also Sportklettern verwendet und Bouldern, das spielerische an den Blöcken.
Was ist Clean Climbing oder Trad-Klettern?
Trad Klettern (Traditionelles Klettern), respektive Clean Climbing ist eine puristische Art des Kletterns. Man verzichtet dabei auf die künstlich und permanent angebrachten Fixpunkte wie Bohrhaken. Die Routen werden traditionell, also mit Friends (Klemmgeräten), Keilen und gegebenenfalls Schlaghaken abgesichert. Man muss sich selbst absichern. Granit und Gneis mit seinen schönen parallelen Rissen eignen sich besonders fürs Trad Klettern. Bekannte Orte des Trad Kletterns sind die Dolomiten im Südtirol, Grossbritannien und vor allem auch Amerika mit der «Nose». Selbst absichern, Friends richtig platzieren und Placements für die unterschiedlichen Sicherungsmittel lernst du in unseren Kletterkursen und Touren!
Wie nennt man Klettern ohne Sicherung / Seil?
Free Solo Klettern ist sehr bekannt aus dem Film «Free solo» mit Alex Honold. Dabei wird komplett auf die Sicherungspunkte und das Seil verzichtet. Ein Fehler führt zum sicheren Tod. Diese Extremform machen nur die wenigsten Kletterer. Freiklettern ist nicht mit Free Solo zu verwechseln. Freiklettern bedeutet lediglich, man klettert mit reiner Muskelkraft und was der Fels uns so bietet. Zudem ist man beim Freiklettern mit einem Seil rückversichert. Man nutzt das Seil oder weitere Hilfsmittel nicht, um die Wand oder die Route zu durchsteigen. Das Seil ist lediglich die Rückversicherung. Ganz anders beim Aid-Climbing oder Artif-Klettern (artificiel) oder Technischem Klettern. Dort nutzt man Strickleitern, Hocks und vieles mehr, um irgendwie die Wand hochzukommen. Oft sind dabei die Schwierigkeiten der Wand zu hoch, als dass man sie, zumindest für normal Sterbliche, klettern könnte.
Wie gefährlich ist Bouldern?
Da beim Bouldern ohne Seil auf Absprunghöhe geklettert wird, ist die Gefahr von verstauchten Knöcheln und ähnlichem relativ hoch. Klar, teilweise ist die «Absprunghöhe» ein stark dehnbarer Begriff, und es entstanden die Highballs. Also ziemlich hohe Boulder, an denen man auf jeden Fall nicht mehr fallen sollte. Dies ist aber wieder die Extremform. Beim normalen Bouldern nutzt man, um blöde Stürze zu vermeiden, Matten, die man selbst mitbringt und spottet sich gegenseitig, damit man in der richtigen Position landen kann. Die Spotter fangen die stürzende Person nicht auf, sondern verhindern den Aufprall auf den Rücken oder Kopf. Mehr zum Spotten findest du hier.
Wie funktioniert Felsklettern?
Beim Felsklettern, also Sportklettern am Felsen, wählt man Wände, die typischerweise 15 bis 40m hoch sind, an denen man mit einer Seillänge hoch kommt. Diese sind oft sehr gut eingerichtet, sprich es hat Bohrhaken, an denen man selber die Expressschlingen einhängt. Im Unterschied zum Hallenklettern braucht man mehr Material. Zusätzlich zum längeren Seil als in der Halle braucht man Expressschlingen und Selbstsicherungsschlingen, um am Stand das Seil zu fädeln. Hier findest du unsere Kurse, bei denen du das Felsklettern lernen kanns.
Wie funktioniert Alpinklettern, bzw. das Klettern von Mehrseillängen?
Beim Alpinklettern und Mehrseillängen klettern ist das Ziel, eine ganze Wand durchzusteigen, respektive über die Wand einen Gipfel zu erreichen. Man klettert also nicht wie beim Sportklettern nur eine Seillänge, sondern hängt ganz viele Seillängen zur Mehrseillängen Tour aneinander. Um dies sicher durchzuführen, richtet man nach jeder Seillänge einen soliden Standplatz ein. Die zweite Person klettert nach und dann geht es weiter mit der nächsten Seillänge. So steigt man als Seilschaft von Stand zu Stand durch die Wand. Für den Abstieg muss teilweise abgeseilt werden. So eine Mehrseillängen Tour kann man auch im Hochgebirge, als Teil einer Hochtour, weit über dem Gletscher, erleben.
Wie klettert man Vorstieg?
Die erste Person einer Seilschaft muss im Vorstieg klettern. Dies bedeutet, dass das Seil noch nicht eingehängt ist und der oder die Vorsteiger:in das Seil während des Kletterns in die jeweiligen Zwischensicherungen, in die Expressschlingen einhängt. Es braucht sowohl in der Halle als auch draussen am Fels eine Person die den Vorstieg klettert.
Was ist Toprope-Klettern?
Toprope klettert man an einem Seil, das bereits eingehängt ist. Das Seil kommt daher ständig von oben, also vom Top und man muss daher nicht im Vorstieg klettern. Im Toprope ist man bestens gesichert und man kann nicht stürzen. Beim Mehrseillängen klettern hat die Person im Nachstieg das Seil ebenfalls von oben und klettert die jeweilige Seillänge im Nachstieg ebenfalls im Toprope. Wenn immer die gleiche Person auf einer Mehrseillänge vorsteigt, ist die zweite Person ständig mit dem Seil von oben gesichert.
Welche Klettergebiete gibt es?
Es gibt zahlreiche, wunderschöne, spektakulär gelegene und gut griffige Klettergebiete. Viele sind in den Kletterführern beschrieben und daneben gibt es zahlreiche «Secret» Spots, die nur mündlich weitererzählt werden. Beliebte Regionen und Orte sind:
- die Klassiker vom Jura,
- die Kalkfelsen von Näfels, Glarus und Weesen,
- die langen Kalkwände beim Säntis,
- das Bergell im Engadin,
- der Granit vom Gotthard, Uri, Furka,
- die Sportklettergebiete von Engelberg, Pilatus, Melchsee-Frutt und
- die Granite vom Wallis bei Zermatt, Saas Fee und
- vor allem auch Region Martigny.
- Nicht zu vergessen die Granite von Chamonix, die auch in die Schweiz, ins Trient Gebiet ragen.
Literatur findest du beim Filidor, beim SAC und in diversen Portalen.
Wo wird im (nahen) Ausland geklettert?
Ausserhalb der Schweiz sind folgende Länder und Regionen sehr beliebt für Kletterferien:
- Frankreich (Korsika mit seinen Tafoni),
- Italien (Finale, Sardinien, Toskana),
- Kroatien,
- Spanien (Mallorca) und
- Griechenland.
Lange Wände und alpine Touren findet man
- in den Dolomiten und
- in Chamonix (Mont Blanc Massif).
Wie wird die Schwierigkeit einer Route angeben?
In der Schweiz werden die Kletterrouten meistens in französischen Schwierigkeitsgraden angegeben (5a, weiter mit 5b, 5c, dann 6a usw.). Es gibt aber noch die UIAA Skala mit römischen Ziffern (6a ist in etwa VI). Weiter gibt es Skalen für die gesamte Schwierigkeit einer Route (WS, ZS, S,…), wie gut abgesichert die Route ist und wie gut sie absicherbar ist, also mit Friends und Keilen bei Trad-Routen. Eine Übersicht der Schwierigkeitsskalen findest du hier und eine etwas komplettere Auflistung hier.
Ausrüstung und Material
Brauche ich für das Klettern am Felsen eigenes Material?
Für den Start benötigst du lediglich Kletterfinken (Schuhe), einen Klettergurt und eine Helm sowie bequeme Sportkleidung. Falls du keine eigene Ausrüstung hast, kannst du diese häufig beim Bergsportladen deines Vertrauens mieten. Wir arbeiten mit dem Sport Trend Shop Hinwil zusammen. Hier kannst du gewisses Material mieten. Wenn du eigene Ausrüstung hast, bring diese mit, damit du den Umgang mit deinem eigenen Material perfektionierst.
Bei uns kannst du kein Material mieten.
Welche Ausrüstung braucht man zum Sportklettern?
Zum Sportklettern braucht man Kletterfinken, ein schön langes Seil, Expressschlingen, Klettergurt, Sicherungsgerät und einen Helm. Mehr braucht es eigentlich nicht. Etwas feines zum Essen, genug Wasser und für die Gemütlichkeit noch eine Bialetti oder eine Hängematte und du erlebst einen grandiosen Tag am Fels. Details findest du hier.
Wie viele «Exen» braucht man?
Exen (auch Expressschlingen, Expressen) sind zwei Schnappkarabiner, die mit einer Bandschlinge vernäht sind und zum Sichern während dem Klettern benötigt werden (mehr zu Exen). Häufig benötigt man 10 bis 14 Exen für eine Seillänge. Jede Route ist unterschiedlich lang und hat eine unterschiedliche Anzahl Bohrhaken. In den Kletterführern ist jeweils beschrieben, wie viele Exen du für die jeweilige Route benötigst.
Welche Kletterschuhe eignen sich am besten zum Felsklettern?
Für lange Tage am Fels oder Mehrseillängenrouten empfehlen wir einen bequemen Schuh mit einer etwas steiferen Sohle, der dir auch auf kleinen Tritten guten Halt gibt. Extrem stark vorgespannte Boulderschuhe sind für die ersten Kurse am Fels meistens zu unbequem, lohnen sich aber spätestens dann, wenn du etwas ambitionierter kletterst und in höheren Graden Freude haben willst.
Klettertechnik und Kursangebot
Welche Voraussetzungen brauche ich für einen Felsklettern Kurs?
Das hängt vom jeweiligen Angebot ab. Für unsere Grundkurse („Von der Halle an den Fels“) reicht es, wenn du in der Halle sicher im Toprope klettern und sichern kannst. Für fortgeschrittene Kurse solltest du bereits Erfahrung im Vorstiegsklettern mitbringen. Die genauen Anforderungen findest du direkt bei der jeweiligen Kursbeschreibung.
Welche Klettertouren sind lohnenswert mit einem Bergführer?
Lohnende Klettertouren mit einem Bergführer ist zum Beispiel die Chico Mendez“ Zuestoll (~6b). Alpiner Zustieg, grandiose Aussicht auf den Walensee und ein schöner Gipfel. Ebenfalls sehr lohnend und etwas einfach, dafür umso länger ist die Überschreitung der Kreuzberge im Säntis Massiv (max. V, oft einfacher). Luftig, alpin und eine grandiose Landschaft belohnen dich. Hier herausheben kann man auch noch die Routen am Salbit oder an der Furka mit dem super Granit (ab 5b). Ein Highlight sind jedoch weiterhin die Touren im Trientgebiet. Wunderschöner, roter Granit hoch über dem Gletschermeer. Ein Muss für alle Naturliebhaber, erhältlich in allen Schwierigkeitsgraden. Du kannst dich immer gerne mit deinen Wünschen bei uns melden, unsere Bergführer finden bestimmt die passende Route für dich, oder schau ins Kletterangebot.
Welche Klettertechniken gibt es?
Es gibt zahlreiche Bewegungsformen und Techniken, um so eine Felswand hochzukommen. Es ist entscheidend, dass man seinen Körper kennenlernt und mit viel Übung die verschiedenen Formen automatisiert, in den jeweiligen Stellen die erforderliche Technik erkennt und diese abrufen kann. Es ist ein grosses Bewegungsrepertoire, das man sich da aneignen muss. Die verschiedenen Techniken bringen wir dir in unseren Kursen mit passenden Übungen bei. Hier findest du die Grundsätze und eine sehr ausführliche Liste der Klettertechniken.
Wie wird man besser beim Klettern?
Das beste Training fürs Klettern ist das Klettern selbst. Du bringst Freude an der Bewegung mit und die Neugier, um neue Probleme zu lösen. Ergänzendes Krafttraining, mega enge Kletterfinken und übermässiges Tapen von Fingern mag krass aussehen, bringt aber erst in den sehr hohen Klettergraden wirklich etwas (ab 8a). Du solltest also möglichst mit Freude den Sport ausüben. Am besten ist es, mittels eines Techniktrainings das Bewusstsein für die Bewegungen zu stärken und danach aktiv, also immer mit den Technikinputs im Hinterkopf, klettern zu gehen und diese aktiv um zu setzen. Einen spannenden Artikel findest du hier. Ebenfalls nützlich ist das Buch «Vertical Secrets» von Peter Keller und «9 von 10 Kletterern machen die gleichen Fehler» von Dave MacLeod. Es hilft auch schlicht andere Kletterer zu beobachten und deren Bewegungen zu analysieren. Spannend ist es, die Profis auf YouTube zu analysieren.
Wie klettere ich richtig?
Effizient kletterst du aus den Beinen. Platziere die Füsse präzise, auf den Zehen, so dass du den grössten Teil des Zuges aus den Beinen stemmen kannst. Die Füsse gehören, während des Zuges unter den Körperschwerpunkt und nach dem Zug, in der Pause, auseinander, so dass der Körperschwerpunkt zwischen den Füssen liegt. Versuche möglichst lange mit gestreckten Armen an der Wand zu hangen. So sparst du Kraft. Nur genau dort, wo notwendig, ziehst du mit dem Arm. Versuche übers Kreuz zu belasten, sprich wenn der linke Arm zieht, sollte der rechte Fuss stossen. Sonst hast du eine «offene Türe» und du drehst raus. Diese Drehung kannst du mit dem «Flaggen» aufhalten.
Du solltest dir unbedingt das Eindrehen möglichst früh in deiner Kletterkarriere aneignen.
Wie oft muss ich Klettern, um mich zu verbessern?
Um auf ein Niveau von 7a zu gelangen, reicht es, regelmässig einmal pro Woche zu klettern. Möchte man mehr erreichen und es hat dich völlig gepackt, sind 2-3 Klettersessions pro Woche eine gute Grössenordnung. Achte darauf, die Trainingseinheiten abwechslungsreich zu gestalten, also einmal Bouldern, und das nächste Mal am Seil klettern.
Wie trainiert man fürs Klettern?
Man sollte bei der Fusstechnik, beim präzisen Stehen anfangen. Dies ist das Wichtigste. Die Bewegung muss von den Beinen aus kommen. Danach macht es Sinn, in einem Klettertechniktraining die verschiedenen Bewegungsformen zu erlernen. Erst ab den hohen Graden machen spezifische Fingerkraft- und Maximalkraftübungen Sinn.
Was passiert, wenn das Wetter beim Klettern draussen nicht mitspielt?
Wir und unsere Bergführer sind wir flexibel! Wenn das Wetter an unserer geplanten Destination schlecht ist, weichen wir oft in sonnigere, trockenere Klettergebiete in der Schweiz (z.B. ins Tessin oder Wallis) aus. Sollte Klettern outdoor gar nicht möglich sein, suchen wir gemeinsam nach einer passenden Lösung. Falls der Kurs oder die Tour gar nicht stattfinden kann, stellen wir dir gerne einen Gutschein aus oder statten dir das Geld zurück.
Hast du sonst noch Fragen?
Hast du noch weitere Fragen oder möchtest mit uns plaudern, kannst du gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Du findest unsere Kontaktangaben hier.





























